Die Stadt Leinfelden-Echterdingen treibt gemeinsam mit den Stadtwerken Leinfelden-Echterdingen ihre Anstrengungen für die Energiewende voran. Grundlage hierfür ist die kommunale Wärmeplanung, die 2023 durch den Gemeinderat beschlossen wurde. Eine Maßnahme darin stellt die Wärmequartiersplanung für die Historische Mitte (HiMi) dar. Das nachfolgende FAQ soll allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern als Informationsgrundlage zu dieser Maßnahme dienen. Die Maßnahme setzt sich aus dem Bau einer „Energiezentrale“ im Bereich Im Wengert/ Burgstraße/ Bismarckstraße, dem zugehörigen Erdwärmesondenfeld im Bereich der angrenzenden Grünflächen (darüber entsteht der zukünftige Stadtgarten) und den Leitungsarbeiten zusammen.
Wir freuen uns, wenn Sie dieses Informationsangebot nutzen und schätzen. Teilen Sie es gerne mit Interessierten in Ihrem Umfeld. Weiterführende Informationen zum Vorhaben erhalten Sie jederzeit bei den Stadtwerken LE.
FAQ Energiezentrale Historische Mitte
Am 25. März 2025 hat der Gemeinderat der Stadt Leinfelden-Echterdingen der Vorlage 2025/ 0021 Bebauungsplanverfahren „2. Änderung Burg-/ Bismarckstraße" (40-14/2), Stadtteil Echterdingen“ mit 2 Gegenstimmen zugestimmt, und damit den Standort und den Bau einer Energiezentrale für das Wärmenetz in der „Historischen Mitte Echterdingen“ ermöglicht.
Am 25. März 2025 hat der Gemeinderat der Stadt Leinfelden-Echterdingen der Vorlage 2025/ 0021 Bebauungsplanverfahren „2. Änderung Burg-/ Bismarckstraße" (40-14/2), Stadtteil Echterdingen“ mit 2 Gegenstimmen zugestimmt, und damit den Standort und den Bau einer Energiezentrale für das Wärmenetz in der „Historischen Mitte Echterdingen“ ermöglicht.
Gegen dieses Bauvorhaben in seiner bisher veröffentlichten Gestaltung hat die Bürgerinitiative „Pro Historische Mitte“ mit viel Engagement und aus verschiedenen Gründen ihr Unverständnis kundgetan.
Trotz inhaltlicher Differenzen hat es in den zurückliegenden Monaten viel konstruktiven Austausch gegeben. Ergebnis dieses Engagements ist der nachfolgende Fragenkatalog. Gemeinsam haben wir – die Stadt Leinfelden-Echterdingen sowie die Stadtwerke LE – alle bis hierhin verfügbaren Fakten zu zentralen Fragestellungen der Bürgerinitiative (heute Verein „Historisches Erbe Echterdingen“ e.V.) rund um die geplante Energiezentrale zusammengetragen. Damit wollen wir zu mehr Klarheit über den Entscheidungsprozess und dessen Rahmenbedingungen beitragen.
Aktuell plant die Stadt Leinfelden-Echterdingen keine eigene Dialogveranstaltung zu den Themen städtische Wärmeplanung und Energiezentrale. Sollte eine solche Veranstaltung geplant werden, informiert die Stadtverwaltung im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit zum Sanierungsgebiet HiMi. Alle aktuell vorliegenden Informationen bündelt das vorliegende FAQ. Die Stadtverwaltung informiert außerdem regelmäßig im Gemeinderat über die Projekte. Zuletzt am 30. September 2025 hat die Stadtverwaltung im Zuge der Gemeinderatsvorlage über den aktuellen Stand bezüglich der Umsetzung des Kommunalen Wärmeplans (KWP) informiert (siehe Informationsvorlage - 2025/0138 „Umsetzung Kommunale Wärmeplanung – Sachstandsbericht“ - Vorlage ist verlinkt und über das Ratsinformationssystem ALLRIS zu finden). Inhalt der Vorlage sind sowohl ein Rückblick auf die Erstellung und Ergebnisse des KWP – einschließlich einer Entstehungschronologie – als auch ein aktueller Sachstand bezüglich der Wärmenetz-Potentialgebiete sowie der konkreten Wärmenetzplanungen der Stadtwerke LE. Hier liegt der Fokus auf der Transformation der bestehenden Wärmenetze sowie dem Bau der Wärmenetze HiMi in Echterdingen sowie rund um den Hallenbadneubau in Leinfelden. Die Stadtwerke LE informieren zudem bei Anschluss-Interesse jederzeit direkt und persönlich in einem Gespräch.
Die Standortsuche folgte einigen wesentlichen Überlegungen, die sich gegenseitig bedingen: Die Nähe zu den zu versorgenden Liegenschaften, die Verfügbarkeit der Stadt über Flächen und die Wirtschaftlichkeit.
Die Energiezentrale in der Historischen Mitte (HiMi) ist eine Maßnahme, die auf eine verwaltungsinterne Diskussion 2019 zurückgeht. Ausgangspunkt der Überlegungen zur Errichtung eines Wärmequartiers waren die Maßnahmen zur Sanierung der HiMi und die damit verbundenen Synergieeffekte beim Netzaufbau. Primärziel 2019 ist die Versorgung der städtischen Liegenschaften in der Ortsmitte gewesen. Der Anschluss der Zeppelinschule spielt eine wichtige Rolle hinsichtlich des notwendigen Liefertermins. Die umliegenden privaten Gebäude sollen zusätzlich eine Anschlussmöglichkeit erhalten. Die Versorgung von größeren Gebieten (z.B. Flughafensiedlung) ist aufgrund hoher Kosten nur optional als mittel- bis langfristige Möglichkeit gesehen worden und daher nicht Ziel der Wärmeversorgung für den Bereich der HiMi gewesen.
Auf Grund der Größe des Bauvorhabens wurde nach einem Standort gesucht, der nicht im oder eben nur am Rand des historischen Kerns von Echterdingen liegt. In die engere Auswahl kamen ein Standort an der Bismarckstraße auf Flächen der evangelischen Kirche und ein Standort an der Burgstraße nördlich des Alten Schulhauses. Vergleiche hierzu Vorlage 2023/001 „Ausweisung eines Standorts für die geplante Energiezentrale an der Bismarckstraße 3 (Teilfläche des Flurstücks 278/2) oder als alternativer Standort nördlich vom alten Schulgebäude (Burgstraße 6)“. Favorisiert war zunächst der Standort an der Bismarckstraße, wonach ein Neubau des ev. Gemeindezentrums zudem eine Bereicherung im nördlichen Teil des Stadtgartens hätte darstellen können. Nachdem eine Einigung über einen Flächentausch zwischen der ev. Kirchengemeinde und der Stadt nicht zustande kam, ist die Planung für eine Energiezentrale nördlich des alten Schulgebäudes weiterbetrieben worden.
Weitere Optionen im Verlauf der Standortsuche und in der engeren Wahl neben vielen anderen waren der Parkplatz „Im Gässle“ und die Quartiersgarage unter der Zehntscheuer. Auf Grund der erforderlichen Nähe zu den städtischen Gebäuden und der Freifläche zur Realisierung von Geothermie sowie anderer technischer Schwierigkeiten schieden diese Standorte aus.
Eine unterirdische Energiezentrale ist aus technischen Gründen nicht realisierbar. Die Wärmebereitstellung erfolgt durch Nutzung von Umweltenergie aus Boden und Luft.
Neben technischen und optischen Gründen ging es in erster Linie darum, die Lärmschutzvorgaben für die Anwohnerinnen und Anwohner einzuhalten. Diese habe letztendlich eine gewisse Dachkonstruktion und -höhe erfordert.
Alle Maßnahmen, die die Stadt oder ihre Betriebe im Bereich der HiMi angehen, geschehen unter Abwägungen zum historischen Ortsbild. So auch die gesamten bisherigen Planungen rund um die Liegenschaften im Bereich der geplanten Energiezentrale.
Durch den Städtebaulichen Rahmenplan für die Sanierung „Historische Mitte Echterdingen“ und den Erwerb der Freiflächen wurde ermöglicht, das Alte Schulhaus freizustellen und große Teile der heutigen Obstbaumwiese als Grün- und Freifläche zu erhalten. Der konzipierte Baukörper der Energiezentrale ist als freistehendes Gebäude geplant und steht in Abstand zur Alten Schule, wodurch zwischen den beiden Gebäuden ein attraktiver Stadtraum entstehen soll, ein „Gelenkplatz“, der sich in das Gestaltungskonzept der Freiflächen gut einfügt.
Das Landesamt für Denkmalpflege nimmt in Baden-Württemberg die Aufgabe als Träger öffentlicher Belange (TöB) in Bauleitplanverfahren zu Denkmalfragen wahr und war somit automatisch an der Prüfung des Bebauungsplanes beteiligt. Es hat keine Bedenken zum Bebauungsplan „2. Änderung Burg-/ Bismarckstraße“ (40-14/2) geäußert.
Die Errichtung von Energiezentralen in einer Ortsmitte mit all ihren Nutzungsansprüchen auf engem Raum ist nicht nur aufgrund des Platzmangels eine große Herausforderung, vor der in Zukunft landauf, landab Kommunen stehen werden. Auch die gestalterische Einbindung dieser Funktionsbauten wird dabei immer eine knifflige Aufgabe darstellen.
Planungsziel bei der Energiezentrale in der HiMi war es immer eine architektonische Lösung zu finden, die den Charakter der umliegenden Gebäude aufnimmt und die Energiezentrale in das Gebiet integriert. Gleichzeitig reagiert die Gestaltung des Gebäudes zu einem großen Teil auf technische Überlegungen. Insbesondere der Lärmschutz gegenüber den Anwohnerinnen und Anwohnern spielte eine zentrale Rolle und wurde durch Anpassungen immer weiter optimiert, sodass Grenzwerte deutlich unterschritten werden.
Im Nachgang zur Beschlussfassung gab es bereits ein Gespräch mit der beauftragten Architektin, um anhand der zum Ausdruck gekommenen Wünsche auszuloten, inwieweit noch Gestaltungs- und somit Veränderungsspielräume bestehen. Das Einpassen des Baukörpers in seine Umgebung ist zudem Aufgabe im Freiraumwettbewerb Ortsmitte HiMi. Der Verein „Historisches Erbe Echterdingen“ e.V. ist Teil der Jury und kann stellvertretend für die Anwohnerinnen und Anwohner an der Diskussion teilhaben.
Für Endkunden sind nicht nur die Verbrauchskosten (Preis/kWh Wärme), sondern die sogenannten Vollkosten entscheidend für die Wahl der künftigen Wärmeversorgung einer Immobilie. Unter den Vollkosten werden neben den Verbrauchskosten zusätzlich betriebsgebundene Kosten (z.B. Wartung und Instandhaltung) und die Kapitalkosten (Anschaffung) berücksichtigt und zu einem Wert der Gesamtkosten in Cent/kWh gebündelt. Die derzeit erwarteten Vollkosten werden in etwa auf dem Niveau der Wärmeversorgung mit einer individuellen Luftwärmepumpenlösung liegen.
Es finden weiterhin Optimierungen zwischen technischen und rechtlichen Rahmenbedingungen für den Betrieb der Anlage statt. Dadurch versuchen die Stadtwerke LE, den Preis für Endkunden so gering wie möglich zu gestalten. Bereits erfolgte technische Veränderungen, sollen zu einer wirtschaftlichen Verbesserung im Anlagenbetrieb führen. Beispiel: Durch den Einsatz eines zweiten BHKWs kann in den Grenzen der Förderungsvorgaben zusätzlich zu Biogas nun auch Erdgas eingesetzt werden.
Nach Abschluss der Optimierungsüberlegungen wurden Anfang September 2025 Vertragsentwürfe und Wärmepreise potentiellen Anschlussnehmern zur Verfügung gestellt. Die Stadtwerke LE informieren zudem bei einem Anschluss-Interesse jederzeit direkt und persönlich in einem Gespräch.
Ausgangspunkt der Überlegungen war ein Wärmenetz der Stadtwerke LE zur Versorgung der kommunalen Liegenschaften in der HiMi, das für angrenzende Anwohnerinnen und Anwohner geöffnet werden kann. Das zur Anwendung kommende Fördermodell (siehe übernächste Frage) legt Mindestgrößen für Wärmequartiere fest. Es gelten die Grenzen: Mehr als 16 Gebäude oder mehr als 100 Wohneinheiten. Mit diesen Vorgaben des Fördermittelgebers soll nach Auffassung der Stadtwerke LE eine Mindestgröße von Wärmenetzen festgelegt werden, da in der Regel große Wärmenetze wirtschaftlicher zu betreiben sind als kleine.
Aktuelle Planungen sehen 22 Anschlüsse vor, davon 8 an kommunalen Liegenschaften. Nennenswerte weitere Anschlüsse entfallen auf gewerbliche Kunden. Die überbleibende, jedoch begrenzte Leistung steht als Angebot den privaten Hauseigentümerinnen und Hauseigentümern in der Umgebung zur Verfügung. Die Stadtwerke LE erhoffen sich, u.a. durch eine direkte und kompetente Beratung, interessierten Anwohnern ein unkompliziertes Angebot machen zu können. Die Beratungen umfassen u.a. auch bauliche Sanierungsschritte bei Ersatz der Heizung für private Eigentümerinnen und Eigentümern in der HiMi.
Informationen und Beratung erhalten interessierte Anwohner bei den Stadtwerken LE:
Fabian Rohleder, Bereichsleiter Planung Wärme- und Quartiersversorgung, 0711 1600-900, f.rohleder(at)le-mail.de.
Mit den derzeitigen Planungen, dem Anschluss der kommunalen Liegenschaften und den gewerblichen Ankerkunden werden 22 Hausanschlüsse möglich. Mit fortschreitenden Gebäudesanierungen und sinkenden Wärmebedarfen werden Leistungen frei, die weiteren Anwohnerinnen und Anwohnern angeboten werden und somit eine Nachverdichtung oder geringfügige Erweiterung des Netzes möglich machen sollen. Die im Folgenden aufgeführten kommunalen Gebäude werden an das Wärmenetz der Stadtwerke angebunden:
- Volkshochschule, Im Schafrain 2
- EFH, Bäckergasse 12
- Zehntscheuer, Maiergasse 8
- Altes Schulhaus (Paulaner), Burgstraße 6
- Rathaus (Altbau), Bernhäuser Straße 9
- Rathaus, Bernhäuser Straße 11
- Feuerwehr, Christophstraße 11
- Zeppelinschule, Zeppelinweg 2/4
Private Kundendaten oder die Daten gewerblicher Kunden dürfen aus Datenschutzgründen nicht veröffentlicht werden.
Seit dem 05.11.2024 liegt die verbindliche Förderzusage vor. Da alle Förderkriterien eingehalten wurden, ist die Förderung für dieses Projekt gesichert.
Die Stadtwerke LE haben eine Förderzusage aus der „Bundesförderung für effiziente Wärmenetze“ (BEW). Diese Förderung nimmt das Wärmenetz einer Kommune als Ganzes in den Blick und fördert sowohl die Umrüstung bestehender als auch die Errichtung neuer Wärmenetze, die zu mindestens 75 Prozent mit erneuerbaren Energien und Abwärme gespeist werden (Modul 2 – Systemische Förderung für Neubau und Bestandsnetze). Förderfähig sind Investitionen in Erzeugungsanlagen und Infrastruktur und der Förderzuschuss beträgt 40% der förderfähigen Maßnahmen. Die Stadtwerke LE erhalten 3,53 Mio. € für den Bewilligungszeitraum Nov. 2024 – Nov. 2028.
Ja, im Wettbewerb findet der Rahmenplan vom 22.06.2020 (PDF) Berücksichtigung. Auch die Ziele der Wärmeplanung werden berücksichtigt: Teil der Kommunalen Wärmeplanung (KWP) ist lt. Klimaschutzgesetz die Ausweisung von 5 Maßnahmen, mit deren Umsetzung innerhalb von 5 Jahren nach Aufstellung der KWP begonnen werden soll (vgl. §27 Klimaschutzgesetz). Das Wärmenetz in der Ortsmitte Echterdingen ist Teil des Versorgungsgebietes „Energiecampus“ und dadurch als Maßnahme im Rahmen der KWP gesetzt, womit sich die Wettbewerbsbeiträge mit ihr auseinandersetzen müssen. Konkret weist der KWP für dieses Gebiet aus, dass eine leitungsgebundene Wärmeversorgung sinnvoll ist. Aus zeitlichen Gründen (KWP, Förderung und Anschluss der Schule bei Fertigstellung) musste die Entscheidung und Planung zum Standort dem Wettbewerb vorgezogen werden. Die Standortvarianten sind auf Grund der Größe des Plangebiets im zukünftigen Stadtgarten begrenzt.
Der Rahmenplan des Sanierungsgebiets und die KWP stellen damit zwei zentrale Planwerke für die Entwicklung in der HiMi dar. Indem sie u.a. den Rahmen für die Beiträge im Wettbewerb bilden, bedarf die städtebauliche und freiraumplanerische Entwicklung der Ortsmitte darüber hinaus keinem weiteren übergreifenden Planwerk.
Auch hierzu haben die Verwaltung und die Stadtwerke LE Gespräche mit der beauftragten Architektin aufgenommen. Darüber hinaus wird die Einbindung des Gebäudes in den Stadtgarten und spezifische Fragestellungen, z.B. Art und Ausmaß der Bepflanzung, über den Wettbewerb entwickelt und geklärt. Sie sind Teil der Aufgabenstellung des Wettbewerbes.
Der nördliche Rand des geplanten Stadtgartens ist unter den beschriebenen Rahmenbedingungen der bestmögliche Standort für die Energiezentrale. Im Rahmen des Wettbewerbs sollen Planungsteams Ideen entwickeln, wie das Gebäude gestalterisch und funktional in einen Park eingebunden werden kann, der gleichzeitig Aufenthaltsqualität für die HiMi bietet. In Hinblick auf die Verwendung von Geothermie als regenerative Energiequelle (für die notwendigen Erdwärmesonden werden unbebaute Flächen benötigt), kann die Nachbarschaft aus Energiezentrale und Stadtgarten gar als gelungene Symbiose für eine klimaneutrale Wärmeversorgung betrachtet werden. Mit dem Standort Im Wengert ist die Erschließung und Versorgung des Gebäudebetriebs gewährleistet und die Nachbarschaft zur Alten Schule ermöglicht die Ausbildung eines attraktiven Platzes als Eingang in den künftigen Stadtgarten.
Die Gestaltung und damit auch die Art und Anzahl an Bäumen werden im Wettbewerb geklärt. Gestalterische Überlegungen können ebenfalls dazu führen, dass Bohrpunkte und Leitungswege verschoben werden oder sogar auf Bohrungen zugunsten von Baumstandorten verzichtet wird. Mit der Planung wird damit versucht, größtmögliche gestalterische Freiheit einzuräumen.
Im November 2025, nach dem Auslaufen der Pachtverträge, beginnen auf der Fläche zwischen Altem Schulhaus/Burgstraße, Im Wengert, den Grundstücken in der Bismarckstraße und dem evangelischen Gemeindehaus die erforderlichen Rodungen und anschließend der Abriss der Nebenanlagen um das Alte Schulhaus. Dies dient der Freimachung für Baustelleneinrichtungen sowie den Bohrungen für die Sonden zur Gewinnung von Erdwärme. Der Bau des Wärmenetzes macht außerdem Leitungsarbeiten im Straßenbereich notwendig. Mit dem Start der ersten Maßnahme Im Wengert ist im Frühjahr 2026 zu rechnen, hierüber erfolgt für Anlieger eine gesonderte Information durch die Stadtwerke LE.
Bauarbeiten bedeuten immer eine Belastung für die unmittelbare Nachbarschaft. Bei Fragen und Anliegen zum Wärmenetz Historische Mitte können sich Betroffene an Matthias Dreja wenden (Stadtwerke LE, Leiter Technische Abteilung Versorgung, m.dreja(at)le-mail.de, 0711/1600-970).