Projekte

voLEnergie voraus 

Vom Trink- bis zum Abwasser

...das zu regeln ist ein Hauptaufgabengebiet der Stadtwerke. Wasser- und Abwasserrohre zu planen, die aufgehängt an der Decke verlaufen sind dagegen nicht so alltäglich!

Die Bülow AG Stuttgart entwickelte das Neubauprojekt "VISION ONE". Der Komplex entstand auf einem knapp 13.500 m² große Grundstück am Ortseingang von Echterdingen und umfasst  Büroflächen, ein Hotel, Gastronomiebereiche und eine Tiefgarage.

Die Herausforderung für die Stadtwerke lag in der aufwändigen Umlegung eines bestehenden Mischwasserkanals (DN 700), ohne die eine problemlose Bebauung des Grundstücks nicht möglich gewesen wäre. Die Lösung: der neue Kanal läuft jetzt teilweise innerhalb des Gebäudekomplexes VISION ONE an der Decke eines begehbaren Leitungskanals und wurde an die künftigen hydraulischen Erfordernisse (DN800) angepasst.

Frau und Mann in orangen Warnschutzjacken stehen unter zwei an der Decke aufgehängten Wasserrohren

Der Kanal aus GFK-Rohren wurde aufgrund der Höhenlage der Kellerdecke in 2 Abwasserströme aufgeteilt. Durch Revisionsöffnungen können Instandhaltungsarbeiten problemlos durchgeführt werden. Und auch vor und nach dem Gebäudekomplex wurden Einstiegschächte mit Montageöffnungen angeordnet, die den Zugang und den Materialtransport zum begehbaren Leitungskanal ermöglichen.

Fertigstellung 2020. Eigentümer und Betreiber des Mischwasserkanals sind die Stadtwerke Leinfelden-Echterdingen.

Trinkwasser

Abwasser

Die Stadtwerke sind auch Wärme-Contracting-Partner des kompletten Objektes. Weitere Infos dazu finden Sie hier.

Wärme

zukunftsweisende Lösungen

Sanierungsgebiet „Historische Mitte Echterdingen“

Die Ortsmitte soll eine Belebung erfahren: ansprechende Freiräume, die zum Bummeln, Verweilen und Spazierengehen einladen, sowie ein ausgebautes Fahrrad- und Fußwegenetz sollen entstehen. Im Zuge dieser umfangreichen Planung sind die Stadtwerke für die "unsichtbaren" Maßnahmen verantwortlich: Verlegung neuer Wasser- und Abwasserleitungen wo notwendig, die Anbindung aller Gebäude ans Glasfasernetz und die Wärmeversorgung der kommunalen Gebäude in Form eines kleinen Wärmenetzes. Ausgehend von diesem Startpunkt prüfen die Stadtwerke die Entwicklung eines innovativen Wärmequartiers, mit dem ein großer Beitrag zum Erreichen der Klimaziele in LE geleistet werden soll.

Weitere Infos finden Sie auch hier auf der Seite der Stadt Leinfelden-Echterdingen.

Quartierskonzept Goldäcker

Mit Blick auf den dringend bestehenden Wohnraumbedarf soll ein neues „Wohngebiet Goldäcker“ (Plan, PDF) am westlichen Rand von Echterdingen zur Schaffung von preisgedämpftem und gleichzeitig klimaschonendem Wohnraum entwickelt werden.

Angestrebt wird ein möglichst emissionsfreier Bau unter Verwendung von recycelten Baumaterialien und Materialien aus nachwachsenden Rohstoffen. Die Gebäude sollen konsequent energieeinsparend sein sowie nachhaltig  durch erneuerbare Energien versorgt werden.

Nördlich dieses Neubaugebiets liegt das Schulzentrum Philipp-Matthäus-Hahn-Gymnasium mit diversen angeschlossenen weiteren städtischen Einrichtungen. Dessen Heizzentrale, die schon im Wesentlichen auf erneuerbaren Energien (hier: Biomasse) beruht, ist in die Jahre gekommen und muss dringend erneuert werden.

Vor diesem Hintergrund ergibt sich die Möglichkeit, beide Maßnahmen im Sinne der Energieversorgung zu verbinden und dabei das umliegende Bestandsquartier in diese Planung mit einzubeziehen. Ein dadurch entstehendes Wärmenetz bietet die Chance, große Teile Echterdingens klimafreundlich mit Wärme zu versorgen. Von den Stadtwerken wurde ein Antrag zur Förderung im Rahmen des Programms „Wärmenetze 4.0“ eingereicht.

Es ist mit einer Gesamtentwicklung über mindestens 10 Jahren zu rechnen.

Wärme

4 Mitarbeiter im Gespräch

Glasfaser

Schulen ans Netz

Junge und Mädchen arbeiten an einem Computer

Bis Ende 2021 werden alle Schulen in Leinfelden-Echterdingen an das Glasfasernetz angebunden sein. Dank frühzeitiger Planungen sind bereits jetzt die Goldwiesenschule, das Philipp-Matthäus-Hahn-Gymnasium, die Immanuel-Kant-Schulen und die Ludwig-Uhland-Schule im schnellen Glasfasernetz der Stadtwerke. Wir freuen uns, mit der Anbindung der Grundschulen in 2021 das Projekt abschließen und die Voraussetzung zur Anwendung digitaler Medien im Unterricht schaffen zu können.

Glasfaser

Zum Seitenanfang